Sandbox

Der englische Begriff „Sandbox“ bedeutet übersetzt Sandkasten. In der IT bezeichnet Sandbox einen abgetrennten, isolierten Bereich innerhalb eines Systems. Aktionen oder Programme, die in dieser Sandbox ausgeführt werden, bleiben auf diese begrenzt und wirken sich nicht auf das Gesamtsystem aus.

 

Was bedeutet das im Detail?

  • In der IT wird eine Sandbox als Testbereich für neue Programme genutzt. So können diese auf Ihre Lauffähigkeit, Fehler oder Störungen überprüft werden, ohne das System zu beschädigen.
  • Die Sandbox-Technologie wird zudem als Sicherheitsmaßnahme für Programme genutzt, die häufigen Angriffen ausgesetzt sind, z. B. Internet-Browser. Dadurch können diese Angriffe nicht auf das Gesamtsystem übergreifen.
  • Einige Viren-Scanner bieten eine Sandbox an, in der Dateien aus unsicherer Quelle geöffnet werden können.
  • Sandboxes lassen sich sogar für ganze Betriebssysteme nutzen – Sie können damit einen virtuellen Computer simulieren. Eine solche Möglichkeit bietet z.B. Windows 10 Pro mit der „Windows-Sandbox“.
  • Aktuell werden Sandbox-Technologien vermehrt zur Erhöhung der Cybersicherheit eingesetzt. Im Gegenzug verstärken Cyberkriminelle ihre Bemühungen, diese Technologien zu umgehen. Daher sollte nie von der 100-%igen Sicherheit einer Sandbox-Technologie ausgegangen werden.

 

Wo begegnet mir das Thema im Arbeitsalltag?

Täglich, falls Sie den Internet-Browser Google Chrome nutzen. Er basiert vollständig auf einer Sandbox-Technologie. Andere Internet-Browser nutzen teilweise Sandboxes, z. B. für Cookies (Mozilla Firefox) oder für unbekannte Seiten (Windows Defender).


Was kann ich tun, um meine Sicherheit zu verbessern?

  • Sie können Programme nutzen, welche die Sicherheit Ihres Computers durch Sandbox-Technologien erhöhen, z. B. den Internet-Browser Google Chrome.
  • Sie können Programme, die häufigen Angriffen von außen ausgesetzt sind, innerhalb einer Sandbox nutzen. Zum Beispiel Ihr E-Mail-Programm.
  • Kombinieren Sie Sandbox-Technologien immer mit weiteren Sicherheitsmaßnahmen wie z. B. Firewalls, Mitarbeiter-Sensibilisierungen und Viren-Scannern. - Besprechen Sie die Anforderungen Ihres Unternehmens an geeignete Sandbox-Programme am besten mit Ihrer IT-Abteilung oder einem externen IT-Sicherheitsdienstleister wie Perseus.

 

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